Motivation
Weihnachtsbrief 2025
Liebe Weggefährtin, lieber Weggefährte, liebe Freundinnen und Freunde von Experience of Life,
Meine Arbeit, mein Tun -…
während ich diesen Brief schreibe, spüre ich eine tiefe Wärme in mir. Und Dankbarkeit. Denn das, was uns verbindet, ist so viel mehr als das, was man gewöhnlich „Arbeit“ nennt.
Ihr seid nicht einfach Kundinnen und Kunden. Ihr seid Menschen, mit denen etwas Echtes gewachsen ist. Über die Zeit hinweg ist daraus ein Miteinander entstanden, getragen von Vertrauen, von Nähe, von einem Gefühl, das sich wie Familie anfühlt. Und genau das berührt mich immer wieder aufs Neue. Am liebsten würde ich mit euch allen Weihnachten feiern.
Denn ich empfinde es als großes Geschenk (deshalb am Ende der Email auch mein Geschenk an euch), solche Verbindungen in meinem Leben zu haben. Beziehungen, in denen wir uns zeigen dürfen, wie wir wirklich sind – mit unserer Stärke und unserer Verletzlichkeit, mit unseren Fragen, unserer Sehnsucht und unserem Mut, immer wieder ehrlich hinzuschauen. (Deshalb gibt es am Ende der Email mein Geschenk an euch.)
Ein kleiner Junge
„Ein kleiner Junge namens Jonathan besuchte um die Weihnachtszeit herum seinen Großvater. Er schaute zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzte.
Einige andere Figuren der Weihnachtsgeschichte standen schon fertig auf dem Tisch. Nach einer Weile wurde der Junge müde, legte den Arm auf den Tisch, und während er dem Großvater zuschaute, schlief er ein.
Im Traum wurden die Figuren plötzlich lebendig, und er war mitten unter ihnen. Er ging mit in den Stall von Bethlehem und schaute das Jesuskind an.
Auf einmal traten ihm Tränen in die Augen.
„Warum weinst du?“ fragte Jesus.
„Weil ich dir nichts mitgebracht habe…“, sagte Jonathan.
„Du kannst mir trotzdem etwas schenken“, entgegnete das Jesuskind. „Ich möchte gerne drei Dinge von dir haben.“
Jonathan entgegnete eifrig: „Du kannst meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn und mein schönes Buch mit den vielen bunten Bildern haben. Willst du das?“
„Nein“, erwiderte das Jesuskind, „das alles brauche ich nicht. Ich möchte von dir etwas anderes haben! -Schenk mir deinen letzten Deutschaufsatz!“
Jonathan erschrak: „Ja, aber da hat doch der Lehrer ‚ungenügend‘ drunter geschrieben!“ „Eben deshalb will ich ihn ja haben. Bringst du mir ab jetzt immer all das, wo in deinem Leben ‚ungenügend‘ drunter steht?!“
„Ja, gern“, sagte der Junge nachdenklich.
„Und ich möchte noch ein zweites Geschenk von dir haben“, sagte Jesus, „deinen Milchbecher.“
„Ja, aber den habe ich doch heute morgen kaputtgemacht!“ „Eben“, antwortete Jesus,
„bring mir immer all das, was in deinem Leben zerbrochen ist. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir auch das?“
„Ja, wenn du es haben willst… – gerne.“ antwortete Jonathan.
„Und nun noch mein dritter Wunsch: „Bring mir die Antwort, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie dich fragte, wie denn der Milchbecher zerbrochen ist.“
Da legte Jonathan die Stirn auf den Rand der Krippe und weinte bitterlich. Er schluchzte: „Ich, ich, ich…“, brachte er mühsam hervor, „ich sagte doch, der Becher sei heruntergefallen. In Wahrheit habe ich ihn aber mit Absicht auf den Boden geworfen, weil ich so wütend auf meine Mutter war!“
„Ja, das weiß ich.“, sagte Jesus. „Bring mir immer alle deine Lügen, deinen Trotz, deine Wut und alles Böse, das du getan hast, damit ich dir helfen und dir vergeben, dich heilen und verändern kann.“, sagte Jesus. „Willst du dir das von mir schenken lassen?
Da wachte der Junge auf und wusste plötzlich, warum Gott Mensch geworden ist, und warum Jesus an Weihnachten zu uns auf die Erde gekommen ist: damit er alles Ungenügende, Zerbrochene und Böse heilen und verwandeln kann…“
Diese Geschichte zeigt uns auf eine sehr liebevolle Art, dass es nicht auf Glanz und Gloria ankommt, auf das Helle und Schöne, dass Liebe alles sehen möchte und bereit ist, alles anzunehmen und zu verwandeln.
In diesem Sinn wünschen wir Dir eine liebevolle Weihnachtszeit. Sei liebevoll mit Dir selbst und mit Deinen Gegenüber – wer immer es gerade sein mag.
Wie oft in meinem Leben habe ich Tränen weggewischt. Hab mir verboten zu weinen. Ich wollte keine Heulsuse sein. Ich wollte stark sein, wie die anderen. Wie oft habe ich als Kind – aber auch noch später als junge Frau, nachts heimlich in mein Kissen geweint. Und manchmal auch ganz laut, in der Hoffnung, dass mich jemand hört, mich in die Arme nimmt und tröstet.
Tränen sind der sichtbare Ausdruck des Schmerzes in uns. Tränen sind eine Botschaft, ein Hilferuf. Doch, was haben wir daraus gemacht?
Wir verstecken uns damit, wir halten sie zurück oder nutzen die Tränen, um etwas zu erreichen. Etwas, was ganz natürlich aus uns kommen sollte wurde im Laufe der Zeit unecht.
Wenn wir unsere Gefühle nicht ausdrücken, werden wir immer unglücklicher, da sich die Gefühle in uns aufstauen. Und ob wir wollen oder nicht, sie werden sich dennoch in unserem täglichen Leben einen Weg suchen.
Wenn wir so tun, als sei alles in bester Ordnung, obwohl es das nicht ist, müssen wir für eine emotionale Entlastung sorgen. Denn das Ignorieren unserer Gefühle führt zu einer allgemeinen Negativität, schwächt uns körperlich und drängt uns psychisch in die Enge.
Wir sollten alle verstehen, dass an Gefühlen nichts falsch ist. Weinen kann uns helfen, über Dinge hinwegzukommen. Wir verarbeiten beim Weinen und fühlen uns im Anschluss oft besser. Wenn wir weinen, lassen wir die Dinge, die wir fühlen heraus und stellen uns ihnen.
Ein Jahr voller Erlebnisse und Eindrücke geht zu Ende und das neue Jahr steht vor der Tür.
In diesem Abschied und Neubeginn stecken viele Schätze. Mit dieser meditativen Reise darfst Du auf achtsame Weise das alte Jahr würdig beschließen und Deinen Rucksack schnüren für das neue Jahr 2022.
Deine Demut und Dankbarkeit gehen somit in beide Richtungen, schenken Frieden und Freiheit.
Lass Dich auf diese wunderbare Reise ein – sie bereitet Dich auf ein hoffnungsvolles Jahr vor.
Deine Martina und Michael
Vorbereitung auf die Reise:
- Zieh Dich für ca. 35 Minuten zurück.
- An einen ruhigen Ort in Deiner Wohnung
- Bequeme Kleidung lässt Dich am Besten abschalten
- Setze oder lege Dich entspannt hin
- Öffne Dich für die Worte und
- Lass Dich von Deinen eigenen Sinnen leiten
Angst
Lange Jahre war ich von Angst getrieben ohne es zu wissen.
Angst, nicht alleine zu sein. Angst, es nicht zu schaffen. Angst, nicht gut genug zu sein. Angst, verlassen zu werden. Angst, belogen zu werden. Angst, nicht geliebt zu sein.
Deshalb war meine Strategie:
Ständig DA zu sein. Ständig aktiv zu sein. Ständig gebraucht zu werden. Ständig Ansprechpartner zu sein. Ständig engagiert zu sein. Ständig begehrt und geliebt zu sein. Ständig JA zu sagen.
Puh – das ist anstrengend.
Dass diese Angst vollkommen weg ist – da würde ich lügen.
Was sich verändert hat ist, dass ich die Dinge trotz der Angst wage. Dass ich mich mit der Angst auf den Weg mache. Dass ich der Angst direkt in die Auge sehe. Dass ich weiß, welche Angst mich gerade beherrschen möchte.
Angst ist eine Emotion, genauso wie Freude und Begeisterung.
Wenn Emotionen da sind, dann nicht ohne Grund. Sie wollen gefühlt und gelebt werden. Nicht ausagiert, sondern gespürt. Und dann ist es eine Wohltat, denn viele unangenehme Gefühle treten auf die Seite, wenn ich bereit bin, sie zu fühlen oder fühlen zu wollen. Wenn ich mich ihnen stelle, mich einnehmen lasse, mich hingebe – darin liegt die Veränderung.
Denn weigere ich mich und beginne ich dagegen anzukämpfen, mache ich das oft noch viel schlimmer. Solange, bis ein riesiger Berg von Emotionen entstanden ist, der für mich unüberwindbar scheint. Dann haben wir ein Problem. Wir versuchen ständig, dem Berg aus dem Weg zu gehen. Und unser Bewegungsradius wird dadurch immer kleiner.
Dann sehnen wir uns nach Freiheit, wollen ausbrechen, müssen raus, fühlen uns in unserem eigenen Leben eingeengt oder sogar bedroht. Wir haben uns verloren und wissen nicht mehr, wer wir eigentlich sind.
Traurig? Ja!
Geht es Dir in manchen Punkten so? Dass Du dich eingeengt fühlst in Deinem Leben? Dass Du gerne mehr aus Deinen Gaben machen würdest? Dass Du so viele Ideen hast, aber irgendwie viel zu wenig davon umsetzt? Dass Dir oft der Mut oder die Klarheit fehlt?
Dann komm zum Experience Enlightenment. Das Intensiv Seminar von uns, bei dem Du herausfindest, wer Du wirklich bist und zu was Du fähig bist. Das Seminar, das Dir den Kopf frei macht, da
Sei dabei und erlebe Dich frei von Angst, in Deiner puren Essenz.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit.
In Liebe und Verbundenheit.
Deine Martina
Hier geht es zum Experience Enlightenment mitten in den Rauhnächten – Reinigung und Klarheit PUR: https://www.experience-of-life.de/enlightenment-intensive/
Ich liebe dieses Video. Es zeigt, was es bedeutet und welche Möglichkeiten Du hast, wenn Du Dich Deiner Angst stellst!
Warum möchten viele Menschen so gerne dem Winter entfliehen? Passt der Winter nicht mehr in unseren Zeitgeist? Der Winter bedeutet Kälte, Eis, Frost und Dunkelheit, die Tage sind trüb, die Welt karg und nackt, alles scheint eintönig, ja fast schon langweilig zu sein, die Nächte sind lang und die Tage kurz.
Wer braucht das schon? Wozu diese Kälte und das Eis?
Ich persönlich liebe ja mehr den Frühling, es ist meine Geburts-Jahreszeit, aber auch die Sommersonne finde ich angenehm warm und ich tanke auf, ebenso der bunte Herbst und die Erntezeit – ein Genuss für meine Sinne. Tja – und der Winter?
Als Kind habe ich den Winter geliebt, wie alle anderen Jahreszeiten. Der Schnee war magisch und eine große Freude, wenn wir Iglus bauen oder Schlittenfahren konnten . Draußen gab es weniger zu tun am Hof. Das habe ich genossen, wenn wir den Ofen angeschürt haben und es gefühlt mehr Zeit gab. Es wurde mehr gesungen und Musik gemacht und abends einfach lang zusammengesessen. Das Leben hat sich plötzlich fast völlig nach innen verlagert. Es war die Zeit der Bräuche und Rituale. Ich fand das sehr schön.
Dann gab es eine Zeit, da hätte ich den Winter gerne aus dem Jahreslauf gestrichen. Mir war das definitiv zu kalt und vor allem zu wenig los. Die Menschen waren irgendwie alle weg in dieser Zeit, man hat kaum jemanden gesehen. Und wenn, dann war da die melancholische, fast schon depressive Stimmung. Mir hat die Sonne in diesen Monaten gefehlt und die Wärme.
Und heute schätze ich ihn sehr, den Winter – vor allem den Rückzug und die Stille. Ich genieße, wenn wenig los ist und ich gefühlt mehr Zeit habe. Die Kälte, okay, die ist für mich immer noch gewöhnungsbedürftig. In diesen kalten Monaten genieße ich lieber das warme Wasser im Hot-Pott, draußen im Garten, wenn alles gefroren ist und ich im Warmen liegen kann. Oder der heiße Tee mit Blick auf das Feuer im Ofen.
Die Rauhnächte – oder auch Wolfsnächte – werden von Alters her bezeichnet als eine “Zeit zwischen den Jahren“. Es ist eine Zeit der Rückkehr zu uns selbst, um uns wieder auf das zu besinnen, worum es eigentlich geht. Wenn wir diese Tage bewusst erleben, können wir viel über uns selbst erfahren.
Die Rauhnächte reichen von der Nacht vom 24./25. Dezember bis zur Nacht vom 4. auf den 05. Januar. Eine Rauhnacht beginnt immer am Abend mit Einbruch der Dunkelheit und geht am nächsten Tag mit der Abenddämmerung in die nächste Rauhnacht über. Die 1. Rauhnacht beginnt somit am 24. Dezember abends und geht am 25. Dezember mit Einbruch der Abenddämmerung in die 2. Rauhnacht über. So ist immer eine Nacht und ein Tag der jeweiligen Rauhnacht zugehörig. Die zwölfte Rauhnacht endet am 5. Januar um Mitternacht. Sie schließt diese Zeit zwischen den Jahren ab.
Ihren Ursprung haben die Rauhnächte in den Bräuchen der Kelten und Germanen. Die Magie und das Wissen um diese besondere Zeit lebt bis heute in unterschiedlichen Traditionen weiter. In früheren Zeiten stand die Abwehr von Dämonen und Geistern, sowie die Verbindung mit den Mächten der Natur, Göttern und Geistwesen im Vordergrund. Viele Mythen und Sagen ranken sich um diese 12 Tage zwischen den Zeiten.
Die “Wilde Jagd“ gehört zu den bekanntesten Geschichten der Rauhnächte. Der Glaube daran wurzelt in der germanischen Mythologie. Besondere Erscheinungen am Nachthimmel, wie das Polarlicht, das in der Zeit der Rauhnächte besonders gut beobachtet werden kann, wurden damals als Jagdgesellschaft aus Geistern und Dämonen verstanden. Während die “Wilde Jagd“ für gewöhnlich hoch oben durch die Lüfte zieht, kommt sie in den Rauhnächten auf die Erde hernieder. Die “Wilde Jagd“ wird in Skandinavien auch als “Odins Jagd“ bezeichnet. Unter ohrenbetäubendem Brausen reitet der nordische Göttervater Odin (oder Wotan) auf seinem achtbeinigen Schimmel zum Schlachtfeld – im Gefolge eine Schar von furchterregenden Kriegern, schwarzen Hunden und Wölfen.
Unter ohrenbetäubendem Brausen reitet der nordische Göttervater Odin (oder Wotan) auf seinem achtbeinigen Schimmel zum Schlachtfeld – im Gefolge eine Schar von furchterregenden Kriegern, schwarzen Hunden und Wölfen.
In den alten Sagen ist es nicht immer Odin, der das Heer der Geister anführt. Wenn die Winterstürme toben, jagt nach alten Überlieferungen auch die archaische Göttin Holle (Berchta, Perchta, Freyja) in hellglänzendem Gewand mit einem Geisterheer durch die Lüfte. Wie wir schon aus dem bekannten Märchen “Frau Holle“ der Brüder Grimm erfahren, belohnt sie tüchtige Menschen mit Gold, das als Symbol für Lebensglück und Erfolg steht. Weniger hold gesinnt ist sie hingegen den eher faul und bequem einzuordnenden Zeitgenossen, die sich gern auf Kosten anderer durchs Leben schummeln und sich wundern, dass ihnen die Lebensfreude abhanden gekommen ist.
Als Opfer für den Geisterzug der wilden Jagd pflegte man früher Speisen vor die Fenster oder unter die Obstbäume zu legen, wovon man sich eine gute Ernte im nächsten Jahr versprach. Zu den typischen Gaben zählten: Brot, Kuchen, Fleisch, Milch und Bohnen. Auch Tabak, Schnaps und Geldmünzen halfen, böse Geister zu beschwichtigen.
Viele Rauhnachtbräuche stammen noch aus der Zeit, als die Wiederkehr der verstorbenen Seelen und das Erscheinen von Geistwesen wie Hexen, Werwölfen, schwarzen Hunden, Alben, Gespenstern und Naturgeistern für viele Menschen nur allzu greif- und begreifbar war. Vor allem in ländlichen Regionen achteten Hausfrauen seit Jahrhunderten darauf, die Rauhnachtbräuche einzuhalten, die sich allerdings von Hof zu Hof, von Dorf zu Dorf und natürlich erst recht von Land zu Land stark unterschieden. Eines haben die alten Bräuche jedoch gemeinsam: Seit Urzeiten dienten sie vor allem dem Zweck, böse Geister fernzuhalten. So war es verboten, in dieser Zeit vor dem Haus Wäscheleinen aufzuspannen, denn man wollte vermeiden, dass umherziehende Dämonen sich darin oder in den aufgehängten Wäschestücken verfangen und dann Unglück über die Hausbewohner bringen. Der Lärm, der um Neujahr herum veranstaltet wurde, diente ebenso dazu, bedrohliche Mächte zu verjagen.
Das Böllern an Silvester, die Perchtenumzüge mit ihren stampfenden, peitschenknallenden und trommelnden Gestalten zeugen noch heute davon. Doch während draußen Lärm herrschte, wurde in den Stuben geräuchert, gebetet und meditiert, um die Atmosphäre zu reinigen und sich vor schädlichen Energien und Einflüssen zu schützen.
Ein spannendes Jahr geht bald zu Ende – was kommt danach?
Die momentanen Zeiten sind aufregend, spannend, für manche zermürbend und aufreibend. Auf alle Fälle eine Zeit der steten Veränderung. Wir kommen kaum noch mit, werden ständig mit neuen Bestimmungen konfrontiert und herausgefordert. Wie soll das nur weitergehen, fragen sich viele Menschen momentan.
Dazu lasst uns einmal auf eine andere Ebene springen. Ihr wisst, dass wir beide – Michael und ich – mit „Hokus-Pokus“ wenig anfangen können und uns in erster Linie auf das konzentrieren, was IST. Wer uns näher kennt, weiß, dass wir sowohl die menschlich- weltlichen Dinge lieben, aber auch voll und ganz dem vertrauen, was sich zwischen Himmel und Erde ereignet. Also die eher nicht so messbaren Tatsachen!
Wenn es um das derzeitige Weltgeschehen geht, blicken wir auch gerne mal in diese Ebene. Und dort wird schnell klar: Es wird und muss „back to the roots“ gehen! Was wir damit meinen? Nicht zurück zu dem, was wir kennen, sondern zurück zum Ursprung, zum Wesentlichen, zum Wahrhaftigen, zum Kern.
Denn wir stecken mitten in einer großen Transformationsphase der Geschichte. Es ist wie das Stadium „Kokon“ bei der Raupe. Der Schmetterling ist noch nicht in Sicht. Im Kokon ist es eng und bis zum Ende hin, wird es noch enger. Die Corona Zeit macht es für die meisten Menschen spürbar enger. Viele fühlen sich wirklich eingeengt, eingesperrt, fremd bestimmt. Doch dieses Stadium muss sein. Hier nämlich geschieht der Wandel, von der Raupe zum Schmetterling.
Und wie wir alle wissen, jeder Übergang im Leben tut weh, schmerzt oder macht traurig. Das Alte ist nicht mehr – das Neue ist noch nicht. Ein Zustand, den wir nicht lieben.
In diesem Stadium der Menschheitsgeschichte geht es schlichtweg um die Wahrheit. Was ist wirklich und wahrhaftig? Diese Frage dürfen wir uns noch in 2021 stellen. Was ist wahrhaftig in meinem eigenen Leben und in der Gesellschaft? Und dazu brauchen wir ein bewusstes Hinsehen, Hinhören und Hinbewegen. Unser eigenes BEWUSTSEIN wird gefordert, denn nur so können wir prüfen und unterscheiden, was wirklich wahr ist. Bis ins Jahr 2022 werden uns diese Themen sehr beschäftigen: Das Forschen nach Wahrheit, Bewusst-sein und ein gutes spirituelles Vernetzen. Denn im gemeinsamen Austausch werden Antworten sichtbar und gemeinsame Projekte angeschoben.
Was im Jahr 2021 noch beim Denken, Austauschen und Reden bleibt, sollte in 2022 ins Tun kommen. Alle Energien stehen uns zur Verfügung, um produktiv zu werden. Es braucht in dieser Zeit Pioniere, die mit Kraft und Mut, gemeinsam mit anderen, NEUES ins Feld bringen. Menschlichkeit, statt Masse und Konsumrausch werden die neuen Werte sein, für die es gilt einzustehen.
Im Jahr 2021 dürfen wir uns schon in diese Richtung hinbewegen, indem wir bewusst Zeit mit Menschen teilen, mit denen ein ehrliches Miteinander möglich ist. Suche Dir Menschen und Gruppen, wo Du Dich zugehörig und unterstützt fühlst. Menschen, denen Du, Deine Einzigartigkeit und Dein Lebensauftrag wichtig sind.
Tja – und ab dem Jahr 2022 heißt es dann: UMSETZEN!
Gemeinsam vorwärts gehen in ein neues Miteinander, eine Einheit der Menschheit, in der wieder mehr Bezug zur Natur, zur Erde und zum göttlichen Plan im Mittelpunkt stehen. Es wartet eine hochspannende Zeit auf uns, die sehr produktiv sein wird. Vorwärtsgehen statt stehenblieben und dem Alten nachtrauern.
Neue Projekte bekommen Substanz, werden sichtbar und müssen geboren werden. Für jeden von uns steht eine Menge Kreativität bereit – wir dürfen und sollen unendlich schöpferisch tätig sein. Das wird diese Wandlung stärken und beschleunigen. Unsere alten Wertesysteme und unser Wertebewusstsein werden tief erschüttert. Vor allem im Sommer 2022 kommt es hier zu einem Höhepunkt des Bebens.
Als Kinder gab es für uns keine Wertung. Wir wahren ehrlich und echt – alles war richtig – wir waren richtig.
Was sollte an uns auch falsch sein? Wir waren, wie wir waren – dazu bestimmt die Welt zu entdecken. Mit allem, was uns dafür zur Verfügung stand – mit unseren Hände, Beinen, die Füßchen – und natürlich unser Mund, mit dem wir alle Dinge noch intensiver wahrnehmen konnten.
Wir brauchten keine Erklärungen. Es war überhaupt nicht notwendig. Alles, was wir brauchten, um die Welt zu erkunden, stand uns zur Verfügung. Niemals verschwendeten wir einen Gedanken daran, dass uns irgendetwas fehlen würde oder dass es noch etwas bedurfte, um besser oder perfekter zu sein. Die Welt war perfekt – genauso wie sie war. Wir nahmen auch alles so, wie es war. Es gab keinen Zweifel. Es gab kein – “was wäre wenn oder warum passiert mir das jetzt?“. Wir wollten den Dingen auf den Grund gehen – und das taten wir dann auch.
Wir machten unsere Erfahrungen und lernten nach und nach, dass es gar nicht so gut ist, naiv und ungestüm auf die Dinge zuzugehen.
Wir lernten, dass es gut ist, Dinge so zu machen, wie andere es von uns erwarten. Dann gab es Lob und Belohnung und Ablehnung und Strafe, wenn es anders war. Wir lernten, dass es nicht gut ist, alles ungefiltert nach außen zu geben, was bei uns gerade da war.
- Wir lernten uns anzupassen.
- Wir lernten zu funktionieren.
- Wir lernten, welche Wirkung jede unserer Worte, Gesten und Taten auf andere hat.
- Wir lernten, was wir zu tun hatten, um möglichst schnell das zu bekommen, was wir wollten.
- Wir lernten, wer wir sein mussten, um an unser Ziel zu kommen- immer und immer wieder.
- Wir perfektionierten dieses Spiel und das außen gab uns recht.
Der, der das Spiel am besten beherrscht, hat meist den größten Erfolg. Zeige möglichst wenig von dir und stell dich so gut wie möglich darauf ein, was von dir erwartet wird, so kommst du am weitesten. Das könnte das Kredo der heutigen Zeit sein. Selbst der zwischenmenschliche Kontakt wird zu einem Spiel, bei dem es gilt, so wenig wie möglich von sich preiszugeben und so gut wie möglich in der Rolle aufzugehen, die bei der Erreichung des jeweiligen Zieles die beste Erfolgschance hat.
Unbewusst feilen wir immer mehr an unseren Rollen und verfeinern immer mehr unsere Technik. In der Firma wird schließlich ein völlig anderes Auftreten erwartet, als Abends beim Candle Light Dinner, am Stammtisch, in der Meditationsgruppe oder beim Zubettbringen der Kinder. Das Feedback von außen leitet uns und um so besser wir uns darauf verstehen, um so mehr Anerkennung wird uns zuteil. Es wird uns sogar unterstellt, einen guten Charakter und eine angenehme Ausstrahlung zu haben.
Das alles ist möglich, ohne auch nur einen Millimeter aus dem Schatten der Rollen, die wir in einen fort einnehmen herauszutreten. Wir können sogar Meditieren, uns für selbstlos und spirituell halten – und trotzdem sind wir noch immer voll in einer unserer Rollen.
Wir merken nur, dass wir uns immer schwerer und unwohler fühlen, obwohl von außen betrachtet alles in bester Ordnung zu sein scheint. Wir stehen scheinbar am Höhepunkt unseres Schaffens und blicken auf einen erfolgreichen Weg zurück – trotzdem spüren wir es immer öfter:
- Die Unentschlossenheit vor jeder Entscheidung
- Die Leere trotz emsigster Betriebsamkeit
- Die Einsam inmitten des größten Getümmels
- Die Unerfülltheit im größten Erfolg
- Die Nachdenklichkeit bei all den richtigen Antworten
- Die Angst trotz größtmöglicher Sicherheit
- Das Verloren-sein in der größten Fülle
- Das fehlende Selbstbewusstsein trotz perfekter Außenwirkung
- Das Unglücklich-sein bei größtmöglichem Luxus
- Das Tote inmitten allen Lebens
Wir haben uns verloren. Wir sind zu hundert Prozent zu unserer Hülle, zu unserer Maske geworden. Der Strom des Lebens zieht an uns vorbei, ohne dass wir uns auch nur ein einziges Mal richtig gezeigt oder gespürt hätten. Lediglich hie und da blitzt etwas aus dem Verborgenen auf. Etwas, das wir normalerweise sorgsam hinter unseren Masken verstecken. Mit einmal fühlen wir uns lebendig und gleichzeitig erfüllt uns eine unglaubliche Angst, diese zarte, verletzliche Seit von uns zu zeigen – zu zeigen, wer wir wirklich sind.
Wer sind wir nun wirklich? Ein verwundenes, verbogenes, zurechtgestutztes Abbild unserer selbst? Die Wahrheit ist: Wir sind in einem Gefängnis – einem Gefängnis, dass wir uns selbst gebaut haben – einem Gefängnis errichtet aus unseren Ängsten, unserer Scham, unserer Verletzlichkeit, den Urteilen über uns und andere und aus der Sehnsucht nach Sicherheit und Zugehörigkeit.
Um zu entkommen, müssen wir erst verstehen, dass wir im Gefängnis sind – solange wir denken, dass wir frei sind, können wir nicht entkommen.
Für diejenigen, die den Mut haben, ihre Masken abzulegen, um zu sehen, wer sich dahinter verbirgt, bietet sich eine einzigartige Gelegenheit. Das 3-tägige „Enlightenment“ ist ein Heilungsprozess der besonderen Art.
Denn erst, wenn Du erkannt hast, wer Du wirklich bist, kannst Du wissen, was Du brauchst, um wirklich glücklich zu sein…
Wenn Du wissen möchtest, ob das Enlightenment auch für Dich geeignet ist, vereinbare hier einen unverbindlichen Termin für ein Gespräch.
Ich liebe diese Erde
Täglich erreichen uns bei Facebook Nachrichten über Dinge, die in der Welt, in der Gesellschaft, auf dem Planeten nicht richtig sind. Heute ist es der Regenwald – morgen die Massentierhaltung. Wir sind traurig, entsetzt, wütend und fühlen uns ohnmächtig. Zu weit weg vom eigentlichen Geschehen. Dabei vergessen wir eines: Wir alle tragen dazu bei. Jeden einzelnen Tag.
Mit unseren Gedanken. Mit unserem Tun. Mit unserem Lifestyle. Allein durch das Teilen der entsetzlichen Bilder vermehren wir genau das. Natürlich wollen wir unser Entsetzen zeigen oder andere wachrütteln.
Aber es passiert dadurch rein GAR NICHTS. Wenn wir nicht ins Tun kommen, passiert nichts. Das einzige was dadurch passiert ist, dass wir die Richtung vorgeben. Also fragen wir Dich, FÜR was bist Du? Uns interessiert nicht, gegen was Du bist, sondern FÜR was Du bist!!!
Wie wünschst Du Dir die Welt? Wie müsste sie sein? Wie möchtest Du sie hinterlassen? Was schätzt Du an ihr? Was genießt Du an ihr? Was füllt Dein weltliches Leben mit Freude?
Vermehren wir doch diese Gedanken, vermehren wir diese Überlegungen, vermehren wir Positives und handeln entsprechend danach. Lassen wir Schönheit in unsere Gedanken und in unser Leben einziehen. Das wird die Botschaft sein, die wir dann aussenden. Und laut den geistigen Gesetzen wird sich das vermehren in uns, in unserem Leben und in der Welt, was wir säen.
1. Teile dieses Bild und den Text. Schreibe den Menschen FÜR was Du bist und wie Du Dir die Welt wünscht. Fordere sie auf das Gleiche zu tun. Somit senden wir schöne Gedanken, Wünsche und Botschaften ins Leben und in den Himmel. Vermehre das, für was Du stehst gleich jetzt!
2. Und der zweite wichtige Schritt: Überlege Dir wie Du wirklich und wahrhaftig Veränderung praktizieren kannst. Was kannst Du aktiv tun, um in der Welt etwas zu bewegen. Welchen Teil kannst Du beitragen, dass die Dinge, die Du in der Welt hasst aufhören. Was kannst Du allein im Alltag/in Deinen Gewohnheiten oder Bequemlichkeiten verändern?
Es gibt derzeit 2 Milliarden Facebook Nutzer und davon 1,3 Milliarden täglich aktive Nutzer. Umso mehr dieser Post und dieses Bild mit allen unseren Wünschen für das Land und den Planeten durch Facebook geht, gibt es Hoffnung!!!! Stellt Euch vor, was es für eine unglaublich starke Energie erzeugt, wenn wir diese hoffnungsvollen Gedanken ins Universum schicken ……… Lasst uns gemeinsam eine gigantische Energie aufbauen!
Denn mit diesem Bild zeigst Du allen Menschen da draußen, für was Du stehst und dass Du bereit bist wirklich ins Tun zu kommen! Für uns alle! Für diesen Planeten! Für unsere Kinder!
// Kategorie
// Aktuelle Artikel
// Newsletter
Trag Dich ein und erhalte die neuesten Tips und Posts per E-Mail



