Motivation

Die Rauhnächte 2022

Die Rauhnächte 2022

Die Rauhnächte – oder auch Wolfsnächte – werden von Alters her bezeichnet als eine “Zeit zwischen den Jahren“. Es ist eine Zeit der Rückkehr zu uns selbst, um uns wieder auf das zu besinnen, worum es eigentlich geht. Wenn wir diese Tage bewusst erleben, können wir viel über uns selbst erfahren. 

 

Die Rauhnächte reichen von der Nacht vom 24./25. Dezember bis zur Nacht vom 4. auf den 05. Januar. Eine Rauhnacht beginnt immer am Abend mit Einbruch der Dunkelheit und geht am nächsten Tag mit der Abenddämmerung in die nächste Rauhnacht über. Die 1. Rauhnacht beginnt somit am 24. Dezember abends und geht am 25. Dezember mit Einbruch der Abenddämmerung in die 2. Rauhnacht über. So ist immer eine Nacht und ein Tag der jeweiligen Rauhnacht zugehörig. Die zwölfte Rauhnacht endet am 5. Januar um Mitternacht. Sie schließt diese Zeit zwischen den Jahren ab.

Ihren Ursprung haben die Rauhnächte in den Bräuchen der Kelten und Germanen. Die Magie und das Wissen um diese besondere Zeit lebt bis heute in unterschiedlichen Traditionen weiter. In früheren Zeiten stand die Abwehr von Dämonen und Geistern, sowie die Verbindung mit den Mächten der Natur, Göttern und Geistwesen im Vordergrund. Viele Mythen und Sagen ranken sich um diese 12 Tage zwischen den Zeiten.

Die “Wilde Jagd“ gehört zu den bekanntesten Geschichten der Rauhnächte. Der Glaube daran wurzelt in der germanischen Mythologie. Besondere Erscheinungen am Nachthimmel, wie das Polarlicht, das in der Zeit der Rauhnächte besonders gut beobachtet werden kann, wurden damals als Jagdgesellschaft aus Geistern und Dämonen verstanden. Während die “Wilde Jagd“ für gewöhnlich hoch oben durch die Lüfte zieht, kommt sie in den Rauhnächten auf die Erde hernieder. Die “Wilde Jagd“ wird in Skandinavien auch als “Odins Jagd“ bezeichnet. Unter ohrenbetäubendem Brausen reitet der nordische Göttervater Odin (oder Wotan) auf seinem achtbeinigen Schimmel zum Schlachtfeld – im Gefolge eine Schar von furchterregenden Kriegern, schwarzen Hunden und Wölfen. 

 Unter ohrenbetäubendem Brausen reitet der nordische Göttervater Odin (oder Wotan) auf seinem achtbeinigen Schimmel zum Schlachtfeld – im Gefolge eine Schar von furchterregenden Kriegern, schwarzen Hunden und Wölfen.

In den alten Sagen ist es nicht immer Odin, der das Heer der Geister anführt. Wenn die Winterstürme toben, jagt nach alten Überlieferungen auch die archaische Göttin Holle (Berchta, Perchta, Freyja) in hellglänzendem Gewand mit einem Geisterheer durch die Lüfte. Wie wir schon aus dem bekannten Märchen “Frau Holle“ der Brüder Grimm erfahren, belohnt sie tüchtige Menschen mit Gold, das als Symbol für Lebensglück und Erfolg steht. Weniger hold gesinnt ist sie hingegen den eher faul und bequem einzuordnenden Zeitgenossen, die sich gern auf Kosten anderer durchs Leben schummeln und sich wundern, dass ihnen die Lebensfreude abhanden gekommen ist.

 

Als Opfer für den Geisterzug der wilden Jagd pflegte man früher Speisen vor die Fenster oder unter die Obstbäume zu legen, wovon man sich eine gute Ernte im nächsten Jahr versprach. Zu den typischen Gaben zählten: Brot, Kuchen, Fleisch, Milch und Bohnen. Auch Tabak, Schnaps und Geldmünzen halfen, böse Geister zu beschwichtigen.

 

Viele Rauhnachtbräuche stammen noch aus der Zeit, als die Wiederkehr der verstorbenen Seelen und das Erscheinen von Geistwesen wie Hexen, Werwölfen, schwarzen Hunden, Alben, Gespenstern und Naturgeistern für viele Menschen nur allzu greif- und begreifbar war. Vor allem in ländlichen Regionen achteten Hausfrauen seit Jahrhunderten darauf, die Rauhnachtbräuche einzuhalten, die sich allerdings von Hof zu Hof, von Dorf zu Dorf und natürlich erst recht von Land zu Land stark unterschieden. Eines haben die alten Bräuche jedoch gemeinsam: Seit Urzeiten dienten sie vor allem dem Zweck, böse Geister fernzuhalten. So war es verboten, in dieser Zeit vor dem Haus Wäscheleinen aufzuspannen, denn man wollte vermeiden, dass umherziehende Dämonen sich darin oder in den aufgehängten Wäschestücken verfangen und dann Unglück über die Hausbewohner bringen. Der Lärm, der um Neujahr herum veranstaltet wurde, diente ebenso dazu, bedrohliche Mächte zu verjagen.

Das Böllern an Silvester, die Perchtenumzüge mit ihren stampfenden, peitschenknallenden und trommelnden Gestalten zeugen noch heute davon. Doch während draußen Lärm herrschte, wurde in den Stuben geräuchert, gebetet und meditiert, um die Atmosphäre zu reinigen und sich vor schädlichen Energien und Einflüssen zu schützen.

Als Kinder gab es für uns keine Wertung. Wir wahren ehrlich und echt – alles war richtig – wir waren richtig.

 

Was sollte an uns auch falsch sein? Wir waren, wie wir waren – dazu bestimmt die Welt zu entdecken. Mit allem, was uns dafür zur Verfügung stand – mit unseren Hände, Beinen, die Füßchen – und natürlich unser Mund, mit dem wir alle Dinge noch intensiver wahrnehmen konnten.

 

Wir brauchten keine Erklärungen. Es war überhaupt nicht notwendig. Alles, was wir brauchten, um die Welt zu erkunden, stand uns zur Verfügung. Niemals verschwendeten wir einen Gedanken daran, dass uns irgendetwas fehlen würde oder dass es noch etwas bedurfte, um besser oder perfekter zu sein. Die Welt war perfekt – genauso wie sie war. Wir nahmen auch alles so, wie es war. Es gab keinen Zweifel. Es gab kein – “was wäre wenn oder warum passiert mir das jetzt?“. Wir wollten den Dingen auf den Grund gehen – und das taten wir dann auch.

 

Wir machten unsere Erfahrungen und lernten nach und nach, dass es gar nicht so gut ist, naiv und ungestüm auf die Dinge zuzugehen.

 

Wir lernten, dass es gut ist, Dinge so zu machen, wie andere es von uns erwarten. Dann gab es Lob und Belohnung und Ablehnung und Strafe, wenn es anders war. Wir lernten, dass es nicht gut ist, alles ungefiltert nach außen zu geben, was bei uns gerade da war.

  • Wir lernten uns anzupassen.
  • Wir lernten zu funktionieren.
  • Wir lernten, welche Wirkung jede unserer Worte, Gesten und Taten auf andere hat.
  • Wir lernten, was wir zu tun hatten, um möglichst schnell das zu bekommen, was wir wollten.
  • Wir lernten, wer wir sein mussten, um an unser Ziel zu kommen- immer und immer wieder.
  • Wir perfektionierten dieses Spiel und das außen gab uns recht.

Der, der das Spiel am besten beherrscht, hat meist den größten Erfolg. Zeige möglichst wenig von dir und stell dich so gut wie möglich darauf ein, was von dir erwartet wird, so kommst du am weitesten. Das könnte das Kredo der heutigen Zeit sein. Selbst der zwischenmenschliche Kontakt wird zu einem Spiel, bei dem es gilt, so wenig wie möglich von sich preiszugeben und so gut wie möglich in der Rolle aufzugehen, die bei der Erreichung des jeweiligen Zieles die beste Erfolgschance hat.

 

Unbewusst feilen wir immer mehr an unseren Rollen und verfeinern immer mehr unsere Technik. In der Firma wird schließlich ein völlig anderes Auftreten erwartet, als Abends beim Candle Light Dinner, am Stammtisch, in der Meditationsgruppe oder beim Zubettbringen der Kinder. Das Feedback von außen leitet uns und um so besser wir uns darauf verstehen, um so mehr Anerkennung wird uns zuteil. Es wird uns sogar unterstellt, einen guten Charakter und eine angenehme Ausstrahlung zu haben.

 

Das alles ist möglich, ohne auch nur einen Millimeter aus dem Schatten der Rollen, die wir in einen fort einnehmen herauszutreten. Wir können sogar Meditieren, uns für selbstlos und spirituell halten – und trotzdem sind wir noch immer voll in einer unserer Rollen.

 

Wir merken nur, dass wir uns immer schwerer und unwohler fühlen, obwohl von außen betrachtet alles in bester Ordnung zu sein scheint. Wir stehen scheinbar am Höhepunkt unseres Schaffens und blicken auf einen erfolgreichen Weg zurück – trotzdem spüren wir es immer öfter:

 

  • Die Unentschlossenheit vor jeder Entscheidung
  • Die Leere trotz emsigster Betriebsamkeit
  • Die Einsam inmitten des größten Getümmels
  • Die Unerfülltheit im größten Erfolg
  • Die Nachdenklichkeit bei all den richtigen Antworten
  • Die Angst trotz größtmöglicher Sicherheit
  • Das Verloren-sein in der größten Fülle
  • Das fehlende Selbstbewusstsein trotz perfekter Außenwirkung
  • Das Unglücklich-sein bei größtmöglichem Luxus
  • Das Tote inmitten allen Lebens

 

Wir haben uns verloren. Wir sind zu hundert Prozent zu unserer Hülle, zu unserer Maske geworden. Der Strom des Lebens zieht an uns vorbei, ohne dass wir uns auch nur ein einziges Mal richtig gezeigt oder gespürt hätten. Lediglich hie und da blitzt etwas aus dem Verborgenen auf. Etwas, das wir normalerweise sorgsam hinter unseren Masken verstecken. Mit einmal fühlen wir uns lebendig und gleichzeitig erfüllt uns eine unglaubliche Angst, diese zarte, verletzliche Seit von uns zu zeigen – zu zeigen, wer wir wirklich sind.

Wer sind wir nun wirklich? Ein verwundenes, verbogenes, zurechtgestutztes Abbild unserer selbst? Die Wahrheit ist: Wir sind in einem Gefängnis – einem Gefängnis, dass wir uns selbst gebaut haben – einem Gefängnis errichtet aus unseren Ängsten, unserer Scham, unserer Verletzlichkeit, den Urteilen über uns und andere und aus der Sehnsucht nach Sicherheit und Zugehörigkeit.

 

Um zu entkommen, müssen wir erst verstehen, dass wir im Gefängnis sind – solange wir denken, dass wir frei sind, können wir nicht entkommen.

 

Für diejenigen, die den Mut haben, ihre Masken abzulegen, um zu sehen, wer sich dahinter verbirgt, bietet sich eine einzigartige Gelegenheit. Das 3-tägige „Enlightenment“ ist ein Heilungsprozess der besonderen Art.

 

Denn erst, wenn Du erkannt hast, wer Du wirklich bist, kannst Du wissen, was Du brauchst, um wirklich glücklich zu sein…

Wenn Du wissen möchtest, ob das Enlightenment auch für Dich geeignet ist, vereinbare hier einen unverbindlichen Termin für ein Gespräch.

Ich liebe diese Erde

Ich liebe diese Erde

Täglich erreichen uns bei Facebook Nachrichten über Dinge, die in der Welt, in der Gesellschaft, auf dem Planeten nicht richtig sind. Heute ist es der Regenwald – morgen die Massentierhaltung. Wir sind traurig, entsetzt, wütend und fühlen uns ohnmächtig. Zu weit weg vom eigentlichen Geschehen. Dabei vergessen wir eines: Wir alle tragen dazu bei. Jeden einzelnen Tag.

 

Mit unseren Gedanken. Mit unserem Tun. Mit unserem Lifestyle. Allein durch das Teilen der entsetzlichen Bilder vermehren wir genau das. Natürlich wollen wir unser Entsetzen zeigen oder andere wachrütteln.

 

Aber es passiert dadurch rein GAR NICHTS. Wenn wir nicht ins Tun kommen, passiert nichts. Das einzige was dadurch passiert ist, dass wir die Richtung vorgeben. Also fragen wir Dich, FÜR was bist Du? Uns interessiert nicht, gegen was Du bist, sondern FÜR was Du bist!!!

 

Wie wünschst Du Dir die Welt? Wie müsste sie sein? Wie möchtest Du sie hinterlassen? Was schätzt Du an ihr? Was genießt Du an ihr? Was füllt Dein weltliches Leben mit Freude?

Vermehren wir doch diese Gedanken, vermehren wir diese Überlegungen, vermehren wir Positives und handeln entsprechend danach. Lassen wir Schönheit in unsere Gedanken und in unser Leben einziehen. Das wird die Botschaft sein, die wir dann aussenden. Und laut den geistigen Gesetzen wird sich das vermehren in uns, in unserem Leben und in der Welt, was wir säen.

 

1. Teile dieses Bild und den Text. Schreibe den Menschen FÜR was Du bist und wie Du Dir die Welt wünscht. Fordere sie auf das Gleiche zu tun. Somit senden wir schöne Gedanken, Wünsche und Botschaften ins Leben und in den Himmel. Vermehre das, für was Du stehst gleich jetzt!

 

2. Und der zweite wichtige Schritt: Überlege Dir wie Du wirklich und wahrhaftig Veränderung praktizieren kannst. Was kannst Du aktiv tun, um in der Welt etwas zu bewegen. Welchen Teil kannst Du beitragen, dass die Dinge, die Du in der Welt hasst aufhören. Was kannst Du allein im Alltag/in Deinen Gewohnheiten oder Bequemlichkeiten verändern?

 

Es gibt derzeit 2 Milliarden Facebook Nutzer und davon 1,3 Milliarden täglich aktive Nutzer. Umso mehr dieser Post und dieses Bild mit allen unseren Wünschen für das Land und den Planeten durch Facebook geht, gibt es Hoffnung!!!! Stellt Euch vor, was es für eine unglaublich starke Energie erzeugt, wenn wir diese hoffnungsvollen Gedanken ins Universum schicken ……… Lasst uns gemeinsam eine gigantische Energie aufbauen!

 

Denn mit diesem Bild zeigst Du allen Menschen da draußen, für was Du stehst und dass Du bereit bist wirklich ins Tun zu kommen! Für uns alle! Für diesen Planeten! Für unsere Kinder!

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