Umso tiefer die Verletzung, umso dicker die Mauer

Die Mauer

Umso tiefer die Verletzung, umso dicker die Mauer

Die Mauer

ich bin nachdenklich und möchte Dich mitnehmen. Denn viele Gespräche und Erlebnisse der vergangenen Tage arbeiten stark in mir. Vieles wird mir noch klarer, weil es noch deutlicher zu sehen und zu spüren ist.

Diese Essenz trifft es gut:

Umso mehr Verletzungen, umso dicker die Mauer, die wir aufbauen.

Umso schwerer wird es, Dich fallenzulassen, Dich zu öffnen und Gefühle zuzulassen, aus Angst, wieder verletzt zu werden.

Vielleicht kennst Du das ja.

Immer wenn Du die Mauer ein kleines bisschen öffnest, um Dich jemandem anzuvertrauen, Dich zu zeigen, wie Du bist, ist sofort die Angst da, dass es wieder passiert und Du wieder verletzt wirst. Und ich sage Dir, es wird passieren.

Da reicht oft ein Blick, ein bestimmtes Wort, eine Geste oder natürlich eine Handlung deines Gegenübers. Dem anderen ist das meist nicht bewusst und oft auch gar nicht so gemeint. Und doch trifft es genau ins Schwarze (Loch in Dir).

Die logische Folgerung:

Umso tiefer die Verletzung, umso dicker die Mauer – umso mehr drehst Du Dich im Kreis innerhalb dieser Mauer.

Es sind immer wieder die gleichen Geschichten und Gedanken, die in Dir ablaufen und sie bringen Dich immer wieder zu den gleichen blöden Strategien.

Umso tiefer die Verletzung, umso dicker die Mauer und umso mehr sehnst Du Dich nach Nähe und Geborgenheit, nach Geliebt-werden, Anlehnen und Fallenlassen.

Umso größer diese Sehnsucht ist, umso größer ist der Schmerz es nicht zu haben und umso größer wird die Angst davor werden, wieder verletzt zu werden.

Ein Teufelskreis der sich gegenseitig bedingt und nie endet. Die Sehnsucht wird immer stärker, die Mauer immer dicker, der Kampf dafür und dagegen immer größer. Wir wollen gehalten werden und aus Angst, lassen wir uns gar nicht halten. Ist das nicht völlig idiotisch. Aber genau so handeln wir. Und das nicht einmal, sondern immer und immer wieder.

Wir sind auf der einen Seite im Kampfmodus und auf der anderen Seite sind wir ohnmächtiges Opfer. Das lässt uns immer kälter und leerer werden – da unsere Sehnsucht nie gestillt wird. Zumindest nie im Außen.

Wenn wir im Kampfmodus sind, sind wir im Vermeidungsmodus, da ist wenig möglich, denn die Angst ist die treibende Kraft. Ebenso ist das ohnmächtige Opfer eine Rolle, die uns nicht weiterbringt. Wir sind ohne Macht, etwas an unserer Situation zu verändern. 

Und es schleudert uns zwischen Kampfmodus/Angstmodus/Vermeidungsmodus und Opferdasein hin und her.
Die Ratschläge – „Lass Dich doch mal fallen!“ – prallen an uns ab. Sie erscheinen uns wie Hohn. Unvorstellbar, dieses ehrliche Zeigen, denn unsere Realität ist mittlerweile das Verletztwerden.
Um sich zu öffnen und wirklich zeigen zu können – mit allen unseren Stärken und Schwächen – braucht es einen geschützten Raum. Im Alltag und Berufsleben ist das kaum möglich – hier sind wir viel zu verstrickt in unsere Rollen und Strategien.

Den kleinen abenteuerlustigen und empfindsamen Jungen, das wilde und weiche Mädchen – sie sind so unter all den Verletzungen und den damit verbundenen Lösungs-Strategien versteckt. Wir haben keine Ahnung mehr, wer wir wirklich sind und was wir brauchen.

Wir wollen das „Kind in uns heilen“ – schön und gut, aber wo ist es? Wo finde ich es? 

Nur in einem geschützten Raum ist es möglich, die dicken Mauern langsam abzutragen und einen Schritt herauszuwagen. Hier ist es möglich, Dir wieder ganz neu zu begegnen, Dich wieder fallenzulassen, Dich anzuvertrauen, Dich lebendig zu fühlen. Das Kind in Dir wieder zu erleben.

Umso öfter Du diese Erfahrung machst, dass Dir nichts passiert, wenn Du die Mauer verlässt und heraustrittst, umso leichter wird es Dir auch im Alltag, in Beziehungen, im Beruf fallen, Dich ganz zu zeigen.
Diese Räume sind wichtig. Denn ohne diese Räume, bleiben wir stecken. Wir stecken in unseren Rollen fest und leben in Strategien, weil uns genau das Sicherheit verspricht. Hinter der eigenen inneren Mauer. Aber innerlich sehnen wir uns nach wirklicher Freiheit, wirklicher Nähe und Liebe.
Der Großteil der Menschheit bewegt sich genau innerhalb der eigenen Mauern. Wir wollen Begegnung, Miteinander und Nähe schaffen, stecken aber alle – jeder für sich – hinter einer dicken Mauer. Gefühllos, leblos, einsam und kalt.

Und egal, was wir machen, wie wir kämpfen und strampeln. Es gelingt uns nicht. Die Verletzungen sind zu tief, die Mauern zu dick, das Aufeinanderzugehen nicht möglich.

Und wir suchen weiter im Außen …. nach Freiheit und Liebe. Alles im Aussen wird ganz interessant für uns. Denn es lenkt uns ab und verhindert, dass wir Angst haben müssen, verletzt zu werden. Durch unsere Angst sind wir berechenbar und unsere Sehnsucht macht uns manipulierbar.

Wir sind Suchende unserer Sehnsucht und Getriebene unserer eigenen Angst.

Da gilt es rauszukommen. Raus aus dem Hamsterrad. Raus aus der Unfreiheit.

Deshalb braucht es Räume, wie das Experience Yourself, um Dich wieder zu erden. Dich zu finden. Deine Rollen und Strategien abzulegen, um bei Dir selbst anzukommen.

Dieses Seminar bietet jedem einen Raum für intensive Selbsterfahrung – kompakt – tief – ehrlich – gnadenlos – heilsam.

Ich liebe dieses Seminar, weil ich weiß, dass dort Wunder geschehen. Hast Du dieses Seminar schon erlebt? Dann weißt Du wovon ich spreche.

Ich freue mich auf Dich beim nächsten Intensivseminar.

Hab einen ganz wunderbaren Tag.

Herzlichst
Deine Martina

Teile den Beitrag mit Deinen Freunden

Das könnte Dich auch interessieren...

Ahnenzeit
Ahnenzeit

Ich DANKE allen, die vor mir waren. Bin ich besser

Newsletter

Trag Dich ein und erhalte die neuesten Tips und Posts per E-Mail

➤ Experience Enlightenment

Intensivseminar, um wieder bei Dir anzukommen.

// Über uns

Wir sind Martina und Michael und wir schreiben gerne über unsere Arbeit…